Sobald die Dämmerung am 31. Oktober einbricht, herrscht auf Gehwegen und Straßen rund um Wohngebiete Hochbetrieb. Während unzählige verkleidete Kinder von Haus zu Haus ziehen, machen sich gleichzeitig Partygänger im Grusel-Outfit auf den Weg zum Club. Wer hier unüberlegt ins Auto steigt, bringt nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Ein vorausschauender Blick auf die eigenen Kostümteile schützt euer Punktekonto und sorgt für maximale Sicherheit im Straßenverkehr.
Sicht und Beweglichkeit am Steuer behalten
Als Vampir oder Zombie am Steuer zieht ihr zwar alle Blicke auf euch, bringt euch und andere aber schnell in Gefahr. Ausladende Verkleidungen, künstliche Krallen oder voluminöse Hüte schränken die Bewegungsfreiheit sowie das Gehör drastisch ein. Zudem verhindert unhandliches Schuhwerk die nötige Pedalkontrolle bei einer Notbremsung. Welches Kostümteil auf der Fahrt unbedingt im Kofferraum verbleiben muss, entscheidet im Ernstfall über eure Sicherheit.
Teures Vermummungsverbot beim Blitzer
Masken und Ganzgesichts-Schminke sehen schaurig aus, rufen bei Verkehrskontrollen und Blitzern jedoch sofort die Polizei auf den Plan. Der Gesetzgeber verbietet das Verdecken wesentlicher Gesichtszüge am Steuer strikt und verhängt bei Verstößen mindestens 60 Euro Bußgeld. Kann die Behörde den Fahrer auf dem Blitzerfoto wegen einer Maske nicht identifizieren, droht dem Fahrzeughalter zusätzlich das Auflegen eines kostenintensiven Fahrtenbuchs. Haltet Kinn, Nase und Augenpartie beim Fahren zwingend frei oder verzichtet hinterm Lenkrad komplett auf die Gesichtsmaske.
Versicherungsschutz bei Unfällen im Kostüm
Verursacht ihr im Schreckgespenst-Outfit einen Verkehrsunfall, droht finanziellem Horror der Extraklasse. Die Kaskoversicherung kürzt bei grober Fahrlässigkeit spontan die Leistungen, wenn die Verkleidung euch bei der Fahrt behindert hat. Das Gericht wertet eingeschränkte Sichtfelder durch Brillen, Hüte oder Perücken rasch als vermeidbares Sicherheitsrisiko. Ohne uneingeschränktes Reaktionsvermögen bleibt ihr auf teuren Blechschäden im schlimmsten Fall eigenständig sitzen.
Erhöhte Achtsamkeit für kleine Spukgestalten
Nicht jeder feiert die Gruselnacht hinter dem Fahrzeugsteuer, doch alle Verkehrsteilnehmer müssen am 31. Oktober mit erhöhter Aufmerksamkeit fahren. Dunkel gekleidete Kinder flitzen in der Dunkelheit oft völlig unbedacht zwischen parkenden Autos hervor auf die Fahrbahn. Drosselt euer Tempo in Wohngebieten konsequent und haltet den Fuß am Bremspegel jederzeit sofort reaktionsbereit.
Clever kostümieren und sicher feiern
Der beste Trick für entspannte Partygänger spart Ärger mit der Polizei und schützt das eigene Punktekonto zuverlässig. Transportiert eure Perücken, Masken und ausladenden Roben auf der Hinfahrt einfach entspannt im Kofferraum. Am Zielort zieht ihr die vollständige Grusel-Montur in wenigen Minuten an und genießt die Feier ohne Beeinträchtigung im Straßenverkehr. Wer am Partyort zudem konsequent auf Alkohol und Drogen verzichtet, verhindert doppelt Ärger und steuert das Auto sicher wieder nach Hause.






